Finneyerkes – Bastard

6 10 2009

finne
Wie vor einigen Wochen schon angekündigt ist mittlerweile auch die neueste Finneyerkes Veröffentlichung offiziell online. Nach Gather & Sing und Without End, ist Bastard der dritte Release der Jungs in diesem Jahr. Trotz der hohen Frequenz setzt man im Hause Finneyerkes nicht auf Quantität, soviel lässt sich raushören. Auch dieser Release lebt von traumhaften Melodien und einer dichten Atmosphäre. Insgesamt klingt Bastard konzeptioneller und eklektischer als die Vorgänger. Manche Songs übersteigen den sonst gepflegten Harmonieminimalismus, manche vergraben sich noch mehr ins ambientlastige.

Lark

DisMIX

Ich gebe mich jedenfalls abermals beeindruckt und kann nur sagen, dass gemäß der Statistik meines Players Finneyerkes mehrmals bei den meistgehörten Titeln in diesem Jahr dabei ist. Und das zu recht.

Download:

Finneyerkes – Bastard

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36 – HYPERSONA

25 09 2009

36 bieten zwei Wege an ihr Album Hypersona zu bekommen: Entweder ihr geht auf die Seite von 3six Recordings und ladet es euch über einen der Mirror kostenlos runter, oder ihr geht zur Bandcamp Seite von 36 und zahlt via Name-Your-Own-Price ab 2$ (ca. 1,30 Euro) und erhaltet zusätzlich die physische Version zugeschickt. Snip von der Seite:

Note: Purchase this album and receive the retail CD version anywhere in the world, included with the price. Make sure you include your address when paying with Paypal! The minimum price is 2$ to accomodate the shipping cost, but besides that, you can pay whatever you feel the album is worth. If you prefer, you can also download full-length high-quality MP3s for free from www.3six.net – for more information, check the 36 FAQ at 3six.net/faq.htm

Die ersten 2 Titel der Platte sind zwar gut, kamen mir aber sehr gewöhnlich rüber, aber spätestens ab dem Titel „Inside“, der an Cliff Martinez erinnert („Dream Window“ ebenfalls), geht es aufwärts. Sehr schön ist auch das sich zur rauschenenden Wall-of-Sound aufbauende „Nephyr“. Alles in allem ein runder Ambient Release und ein Marketing, dass ich gerne unterstütze. Sold.





SONGS BY THE TUMBLED SEA

22 09 2009

Irgendwo ziwschen New Age Piano, Ambient und Postrock positionieren sich The Tumbled Sea mit ihrer aktuellen (kostenlosen) Platte „Songs By The Tumbled Sea„, erschienen bei meinem diesjährigen Lieblings-Postrock-Label FutureRecordings, bei denen auch „All The Memories, All At Once“ erschienen ist. Der erste Song „97202“ könnte von Kaczmarek komponiert sein. „Emily’s Song“ hat was vom ruhigeren Mansell und wird dabei durchgängig von Regengeplätscher begleitet. Insgesamt 55 traumhafte Minuten, oder wie die Beschreibung es formuliert: „the melody of an empty room

Songs By The Tumbled Sea | FutureRecordings





Finneyerkes – Without End

9 09 2009

finneyerkes

Die letzte Finneyerkes Platte „Gather & Sing“ über die ich hier schon einmal schrob, ist bis dato eine meiner liebsten Veröffentlichungen des laufenden Jahres, kommerzielle Veröffentlichungen mit eingeschlossen, mit denen die Jungs auf einer Arschbacke locker mithalten können. Matt hat sich im übrigen auch sowohl im Blog der Band als auch via Mail sehr liebenswert bei mir für meinen Post bedankt und seither ist ein recht netter Dialog entstanden, der mir auch die Leute hinter dem Synonym etwas näher gebracht hat.

Es hat sich so einiges getan bei Finneyerkes. Zwei neue Veröffentlichungen stehen in den Startlöchern, über die neuere erstatte ich zu späterem Zeitpunkt bericht, ich hab sie selbst heute erst geschickt bekommen, also wird sie wohl die Tage auch zum Download bereit stehen.

Das andere Teil heißt „Without End“ und trifft für mich den Nagel damit schon auf den Kopf. Zeitlose Musik, Lautmalerei, die fernab von Spiellänge durch den Raum oszilliert ohne jemals auch nur annähernd zu belasten. Man baut auf das altbewerte Konzept auf. Keine Hektik, traumhafte langsame Melodien, jeder Ton sitzt. Zwischendurch ein paar gehauchte Sprachsamples, perfekt. Aber auch weiterentwickelt hat man sich, das wird schon beim ersten Titel „Elsie“ klar, der nach knapp 6 Minuten Spielzeit in eine Wall of Synthie ausbricht.

Letzten Endes helfen hier aber Worte nicht weiter, anhören wäre die Devise. Für mich sind die Jungs die wohl zarteste Versuchung seit „The Earth Is Not A Cold Dead Place“. Viel Gefühl und Herzblut und das hört man doch gerne.

Download:

Finneyerkes – Without End